greem. BKM Telefon-Cockpit
Netz des Kunden
Kundentyp
Einwilligung (KEK)
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Vorbereitung (2 Minuten vor dem Anruf)

Haltung: Ich verkaufe nichts Neues. Der Kunde telefoniert und surft längst — ich mache seine Versorgung nur besser betreut und günstiger. Das ist ein Service-Anruf.
  • Firma gegoogelt: Branche, Größe, Standorte, Mitarbeiterzahl
  • Wie viele Standorte? (→ Standortvernetzung als Thema)
  • Richtiger Ansprechpartner bekannt? (GF / Office / IT-Verantwortlicher)
  • Bekannt, bei welchem Netz der Kunde ist? (sonst „unklar" wählen und erfragen)
  • Bestandsdaten geprüft (Verträge, Laufzeiten, VVL-Termine — falls eigener Kunde)
  • Mit welchem Standort trete ich auf? (→ Markenregeln in der Seitenspalte)
⚖️ Recht: Geschäftskunden dürfen bei mutmaßlichem sachlichem Interesse angerufen werden (§ 7 UWG). Hartes Nein = nie wieder anrufen.

Opener (die ersten 20 Sekunden)

Sagen„Guten Tag, Christian Rill von greem, wir sind Telekommunikations-Partner hier aus der Region. Habe ich Sie kurz erwischt — zwei Minuten?"
Name + Firma + Regionalbezug sofort auf den Tisch. Die Zeit-Frage gibt dem Kunden Kontrolle und senkt die Abwehr.
→ Direkt weiter zum Bedarfs-Radar. Nicht pitchen. Fragen.

Bedarfs-Radar

Anklicken, sobald ein Thema im Gespräch auftaucht. Die Auswahl steuert Tab 3 (SPIN-Fragen) und landet im Protokoll.
💡 Business-Regel: Mobilfunk ist nur der Türöffner. Das Geld und die Bindung liegen bei Festnetz, Telefonanlage und Standortvernetzung — wer die Leitung und die Rufnummern hat, verliert den Kunden nicht mehr.
Wer fragt, führt. Der Kunde soll 70 % reden. Fragen zum Abhaken anklicken.

Angebot + Terminabschluss

Erst JETZT das Angebot — als logische Folge dessen, was der Kunde selbst gesagt hat. Die erkannten Bedarfsfelder zurückspiegeln.
Zusammenfassen (Bedarf zurückspiegeln)„Wenn ich das zusammenfasse: [Bedarfsfelder aus Tab 2] — richtig verstanden?"
Angebot„Genau da setzen wir an: Ich schaue mir Ihre Telekommunikation einmal komplett an — Mobilfunk, Festnetz, Telefonanlage. Kostenlos, dauert eine halbe Stunde. Wir sind Partner aller großen Netze, ich bin also nicht gezwungen, Ihnen ein bestimmtes zu verkaufen — ich schaue, was zu Ihrem Betrieb passt."
Terminfrage (Alternativfrage — nie „Wollen Sie?", immer „Wann?")„Passt es Ihnen besser Anfang nächster Woche oder eher Donnerstag/Freitag? Bei Ihnen im Betrieb oder bei uns im Laden?"
Termin fixieren„Super — dann Dienstag 10 Uhr bei Ihnen. Ich schicke Ihnen eine kurze Bestätigung per Mail. Legen Sie bitte eine aktuelle Rechnung von Mobilfunk und Festnetz dazu, dann kann ich direkt konkret rechnen."
✅ Datum + Uhrzeit + Ort wiederholen · Mail-Bestätigung ankündigen · beide Rechnungen (Mobilfunk + Festnetz) mitbringen lassen — sonst wird der Termin zur halben Analyse.
✍️ Im Termin die KEK unterschreiben lassen! Die Kundeneinwilligungserklärung ist der Schlüssel: Ab dann ist jeder weitere Anruf rechtlich sauber (Ampel grün) statt Abwägungsfall. Formulierung im Termin: „Damit ich Sie künftig auch mal anrufen darf, wenn ich etwas Passendes für Sie sehe — hier kurz Ihre Unterschrift."

Kein Termin? Rückzug mit offener Tür

Kein Druck. Ziel: positiver Eindruck + Wiedervorlage.
Sagen„Alles gut, kein Thema. Darf ich Ihnen kurz per Mail schicken, wer wir sind — und mich in [X Monaten / vor Ihrem Vertragsende] nochmal melden?"
→ Ergebnis IMMER unten im Protokoll dokumentieren, mit Wiedervorlage-Datum. Ein Nein heute ist ein Termin, wenn der Vertrag ausläuft.

Die 6 Grundregeln

  • Fragen statt pitchen — der Kunde redet 70 %
  • Ziel = Termin — keine Tarife, keine Preise am Telefon
  • Kein Anbieter-Bashing — wir sind Partner aller Netze; der Gegner ist die anonyme Hotline, nie das Netz
  • Über Mobilfunk hinausfragen — Festnetz und Telefonanlage binden den Kunden langfristig
  • Kurz — 3–5 Minuten, der Termin ist der Ort für die Beratung
  • Jedes Nein dokumentieren — mit Grund und Wiedervorlage

📋 Anruf-Protokoll

Die Ergebnis-Werte entsprechen den Feldern der greem360-Tabelle telefonate — der JSON-Export ist damit später direkt importierbar.
✓ In der Zwischenablage